Gemeinschaftstreffen/Community Meeting
Basisgemeinden versuchen, tragfähige Gemeinschaften zu bilden, die ein geschwisterliches Leben in überschaubaren Gruppen in der Kirche anstreben. Zu unserem Leben als Basisgemeinden gehört sowohl die gemeinsame Bibel-übersetzung in das Alltagsleben, als auch die aufmerksame Teilhabe an Freud und Leid im Alltag der Anderen, um Leben zur vollen Entfaltung zu bringen.
Der norwegische Bischof, Erik Varden, insistiert in einem ausführlichen Interview mit OSV News während seines Besuchs am Seminar St. Mary’s in Baltimore am vergangenen 7. Mai ebenso auf die Notwendigkeit, authentische christliche Gemeinschaften wieder aufzubauen. Er erinnerte mit Zufriedenheit an einen kürzlich in der Kathedrale von Trondheim gefeierten Tag, an dem Gläubige aus verschiedenen Umfeldern Vorträge, Gebet, Stille, Gespräche und ein geschwisterliche Mahl teilten.
Er beobachtete, wie die Menschen miteinander sprachen „ohne auch nur an ihre Handys zu denken“, etwas, das er in einer von Isolation und digitaler Hypervernetzung geprägten Gesellschaft als besonders bedeutsam ansah.Laut Varden können Pfarrgemeinden andere nur wieder anziehen, wenn sie Orte werden, an denen spirituelles Leben, intellektuelle Bildung, Zusammenleben und christliche Freundschaft zusammenfließen.
Das Wort "Basisgemeinde" wurde auf der 2. Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischöfe 1968 in Medellin offiziell gebraucht: Die comunidade de base „bildet… den Ort, an dem Menschen neu anfangen können, und zwar dadurch, dass sie ihre Würde neu entdecken lernen." (J. Comblin).
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