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Taufe als Ort der Hoffnung

Vergessen wir nicht, dass sich die Identität eines Menschen in der jüdischen Welt zur Zeit Jesu in der Art und Weise zeigte, wie ein Mensch auf den Ruf Gottes antwortete. Das erklärt die Erwartungen des Volkes an Johannes den Täufer: Wer ist er? Ist er nicht der Christus?

Byzantinisches Mosaik der Taufe Jesu

Byzantinisches Mosaik der Taufe Jesu

Die Zeit Jesu wie auch die heutige Zeit konfrontieren uns mit grundlegenden Fragen nach dem Sinn unseres Lebens und Handelns. Die heutige Welt fordert uns auf, sie zu verstehen anstatt sie zu verurteilen. 

Ist unsere Menschlichkeit, so zerbrechlich und unsicher sie manchmal auch sein mag, nicht in erster Linie ein Ort des Teilens, der Aufnahme und der Solidarität mit denen, die ebenfalls nach dem Licht der Gerechtigkeit in ihrem Leben suchen?

Durch die Taufe sind wir nun Teil einer Gemeinschaft, die in ihrer Zerbrechlichkeit angenommen ist, die durch die versöhnende Zuwendung unseres Gottes verwandelt ist. Die Taufe ebnet in uns den Weg, der uns zum Vater führt.

Begünstigt nicht unsere Taufe die Welt als Ort dieser Hoffnung zu sehen, die wir teilen können und die jeden Menschen in seiner Suche nach Sinn verbindet, wie Matthäus uns am Ende seines Evangeliums erinnert? „Geht nun zu allen Völkern und trachtet danach alle Menschen als Jesu Schüler:innen zu sehen; taucht sie ein in die Gegenwart des Vaters durch den Sohn im Heiligen Geist ...” (Mt 28,19-20)

Getragen sind wir in dieser universalen Hoffnung von dem Mit-uns-sein des Auferweckten "Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Weltzeit!" (28,28). Die Verheißung geht in Erfüllung: der Auferweckte ist hier der, von dem schon in Mt1,23 gesagt wird: sein Name ist Immanuel - Gott mit uns!

 

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