"Montse" alvarado
Maria Montserrat Alvarado ist derzeit Präsidentin und operative Direktorin von EWTN News. Sie wird Paolo Ruffini im November ablösen, um den von Papst Franziskus angestoßenen Prozess der Reform und Erneuerung weiterzuführen.
Wer ist "Montse" Alvarado?
Sie ist in Mexiko-Stadt geboren und hat den akademische Titel an der Florida International University und der George Washington University erworben. Von 2009 bis 2023 hatte sie Führungspositionen beim „Becket Fund for Religious Liberty" inne, wo sie sich mit verschiedenen Initiativen für die Religionsfreiheit und für die Förderung der Menschenwürde eingesetzt hat. Seit 2023 ist sie Präsidentin und operative Direktorin von EWTN News, der journalistischen Sektion des Eternal Word Television Network. Diese zeichnet für die internationalen Medienplattformen verantwortlich, die Inhalte in sieben Sprachen über Fernsehen, Radio, Printmedien, digitale Medien und soziale Medien produzieren.
Das Dikasterium, das von Papst Franziskus am 27. Juni 2015 im Rahmen der Kurienreform eingerichtet wurde, verantwortet die Kommunikations-Systeme des Heiligen Stuhls, darunter Vatican News, Radio Vatikan, L’Osservatore Romano, Vatican Media (Foto-Service, Audio und Video), den Pressesaal des Heiligen Stuhls, die Vatikanische Verlagsbuchhandlung (LEV), die Vatikanische Druckerei Tipografia Vaticana sowie die Vatikanische Filmothek.
Mit der Nominierung von Alvarado setzt Papst Leo XIV. den von Papst Franziskus angestoßenen Prozess der Reform und Erneuerung der Römischen Kurie fort, in dessen Verlauf gläubige Frauen und Männer Verantwortungs- und Führungspositionen im Dienst der Universalkirche übernehmen. Alvarado ist die erste Frau, die keinem religiösen Orden angehört, die zur Präfektin eines Dikasteriums des Heiligen Stuhls ernannt wurde.
Die Basisgemeinden sehen in dieser Entscheidung einen mutigen, wenngleich längst fälligen Schritt für eine Kirche, die bereit ist, Leitung neu zu denken. Wir hoffen, dass weitere Bischöfe ähnliche Entscheidungen treffen und den Charismen in Leitungspositionen in der Kirche mehr Raum geben. Erzbischof Josef Grünwidl ist überzeugt, "dass es viele Frauen und Männer gibt, die das Gemeindeleben tragen und organisieren könnten."
Sonntag, 7. Juni: Die australische Professorin Susan Pascoe hat sich dafür ausgesprochen, Laien stärker an Entscheidungsprozessen in der katholischen Kirche zu beteiligen. "Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Laien gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern im Ordens- und Weihedienst zur Entscheidungsfindung im kirchlichen Leben beitragen können", sagte Pascoe laut Bericht von "Vatican News" (Sonntag) bei einer Tagung in Rom, wo Kirchenvertreter über Leitungsformen in der Kirche diskutiert haben. Thema der Tagung war die "Inklusive Kirchenleitung in der Synodalkirche". Verschiedene Formen gemeinsamer Beratung und Mitentscheidung seien möglich.
Zugleich betonte Pascoe, "dass in jeder Diözese der Bischof die Entscheidungsgewalt hat". Die jeweiligen Institutionen der Diözese sollten in Gemeinschaft mit ihm handeln. Die Frage nach einer aktiven Beteiligung aller Getauften sei eines der zentralen Themen der Weltsynode. Nun liege ein besonderes Augenmerk auf der Ausbildung der Gläubigen für diese Aufgabe.Der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Mario Grech, hatte das Symposium eröffnet. "Die Gemeinschaft – und nicht die Macht – ist der wahre Maßstab der Hierarchie", sagte er in seinem Statement. Die Teilnehmenden der Konferenz sollten offen für das Wirken des Heiligen Geistes bleiben und die Vision der Weltsynode von einer Kirche annehmen, die von Nächstenliebe, Mitverantwortung und Gastfreundschaft geprägt sei.
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